DIE KOLLEKTION

Die Damen-Kollektion inszeniert gestickte Schmetterlinge und gemalte Muscheln, mythologische mythologische Kameen und Mosaik-Drucke, in einer Galerie auffälliger weiblicher Kleidungsstücke: Schwarz, Weiß, Puderrosa und Barock-Gold sind die dominierenden Nuancen, unterbrochen vom Glanz und dem Strahlen der Farben der Gemmen. Die Herren-Kollektion lässt die Rüstungen der mittelalterlichen Ritter wieder auferstehen: Dekorative Pattern in Hell-Dunkel, vermischen sich mit lässigen Linien für eine Palette mit alltäglichem Tragekomfort:T-Shirt, Bomber, Hemd und Hose.

Die Tischplatte mit florealen Motiven und Tauben stellt ein schönes Beispiel des Florentiner Mosaiks dar, das auch als „commesso“ (zusammengesetzt) bekannt ist. Ein wahres Puzzle, bei dem das Gesamtbild, das nur scheinbar einheitlich wirkt, aus der Kombination von äußerst zahlreichen Abschnitten mit in Form geschnittenen und perfekt zusammengesetzten Steinen entsteht. Der Name „commesso“ leitet sich vom lateinischen Verb „committere“, zusammensetzen, ab.
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Der Helm aus Stahl, ein Werk von Pompeo della Cesa, ist Teil einer kleinen Rüstung für das Pferd und den Fuß des Reiters, die Renato Borromeo gehörte. Der Helm aus den Werkstätten von Brescia, der mit Gravur-Dekorationen mit Motiven aus geflochtenen Bändern, Platten, Ringen, allegorischen Figuren, Pferdetrensen und vergoldeten Pokalen, die sich vom granitgrauen und geschwärzten Hintergrund abheben, verziert ist, geht auf das späte sechzehnte Jahrhundert zurück.
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In der Mitte einer kostbaren Fassung aus Goldfäden präsentiert sich Diana, die Jägerin. Der Gravurmeister Giovanni Santarelli stellt sie im neunzehnten Jahrhundert bekleidet mit einer knielangen Tunika dar, während sie im Begriff ist, einen Pfeil aus dem Köcher zu ziehen. Dabei hält sie mit der rechten Hand den Bogen nach unten, wo zu ihren Füßen ein laufender Hund abgebildet ist.
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Vor dem Hintergrund eines Steins aus Lapislazuli in einem intensiven Blau, umrahmt von einer vergoldeten Silber-Fassung, erstrahlt das elegante Profil von Apollo, der, mit Bogen und Köcher über den Schultern, der Nymphe Daphne nachläuft, deren erhobene Arme sich in Lorbeerzweige verwandeln. Der Stich, der den berühmten Mythos von Apollo und Daphne darstellt, stammt aus dem siebzehnten Jahrhundert.
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Die Porphyr-Platte, auf der Muscheln, Korallen und Perlen abgebildet sind, ist das Sinnbild für die Bearbeitungstechnik der Pietra dura, die auch als „Bilder mit Steinen“ bekannt sind, da diese anspruchsvollen Mosaiken mit ihrer aufwändigen Verarbeitung von Hunderten von Steinfragmenten eine raffinierte Kunstfertigkeit und Technik erforderten und einen Ewigkeitsanspruch hatten.
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Der Rundschild, ein kreisförmiger Schild aus dem neunzehnten Jahrhundert, ist eine der beliebtesten Waffen aus der Zeit der Renaissance. Die kreisförmige Struktur aus graviertem Eisen mit der reichhaltigen Dekoration mit strahlenförmiger Gestaltung mit Motiven mit geflochtem Laub, flammenden Strahlen und Sternen mit acht Spitzen geht in der Mitte in einer Rosette mit vergoldeten Blättern auf.
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Die umfangreichen Sammlung von mehr als 600 Steinen aus der ganzen Welt im Besitz der Familie Medici bildete den Ausgangspunkt für die alte und wertvolle Bearbeitung der Pietra dura. Die Tischplatte mit mehrfarbigen Intarsien auf der Basis eines orientalischen Chalcedons stellt ein außergewöhnliches Beispiel für diese alte Technik dar, die die natürliche Farbpalette der Steine nutzt, um malerische Effekte zu erschaffen.
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Der Pferde-Helm aus dem Jahr 1570 ist ein wertvoller Beleg der Herstellung der künstlerischen Eisenstiche in Brescia. Die Wurzeln dieser Technik gehen bis auf die Herrschaft der Kelten im fünften Jahrhundert vor Christus zurück. Besonders wertvoll sind die raffinierten Dekorationen mit den Motiven, die Lindenblätter darstellen und den gesamten vorderen Bereich charakterisieren.
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Die Pferderüstung besteht aus Teilen unterschiedlicher Herkunft, auch wenn der Stil vollkommen harmoniert. Die besonderen Dekorationen mit Streifen, die mit Pokalen und Pflanzenmotiven verziert und für das sechzehnte Jahrhundert in der Lombardei typisch sind, stellen in der Tat das Unterscheidungsmerkmal dar, das die verschiedenen und voneinander unabhängigen Teile verbindet und charakterisiert, und so zu einer eindrucksvollen Gesamtwirkung beiträgt.
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Große Perlbootmuscheln in Form der Nautilus, wie jener des Kelchs aus dem siebzehnten Jahrhundert, werden seit dem Mittelalter von den Häfen des südlichen Chinas nach Europa importiert, wo die Werkstätten sich auf die Dekoration der Muschelschalen aus Perlmutt spezialisiert hatten. Ab dem sechzehnten Jahrhundert breitete sich aufgrund der erfahrensten und kunstfertigsten Goldschmiede an den europäischen Höfen die Einbettung dieser ozeanischen Naturwunder in raffinierten Fassungen aus vergoldetem Silber aus.
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